Über uns

Prof. em. Dr. phil. habil. Rüdiger Steinmetz

Geboren in Göttingen und von 1992 bis 2018 Lehrstuhlinhaber Medienwissenschaft und Medienkultur an der Universität Leipzig. Mitglied des Medienrats der Sächsischen Landesmedienanstalt seit 2010. Mitglied des Advisory Boards des Hauses des Dokumentarfilms, Stuttgart. Er studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Göttingen, war Wiss. Mitarbeiter an der Hochschule für Fernsehen und Film, München, Volontär der „Braunschweiger Zeitung“ und Redakteur des „Osteroder Kreis Anzeiger“, Osterode am Harz. Promotion Universität München. Habilitation Universität Marburg. Forschungen und Publikationen u.a. zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens (Sprecher des DFG-Projekts); zum DEFA-Film; zum Leipziger Dokfilm-Festival; zur Wahrnehmung politischer Fernsehmagazine in Ost und West (Mitte der 1990er Jahre); zur Filmtheorie, Filmästhetik und Filmgeschichte; zu journalistischen Darstellungsformen und zu den Sozialen Medien.

Dr. phil. Judith Kretzschmar

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Journalismus und Demokratie der Universität Leipzig (JoDem). Geboren in Erfurt, Ausbildung zur Bibliotheksassistentin, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Magister in Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens – komparativ“ an den Universitäten Leipzig und Halle-Wittenberg und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (Lehr- und Forschungsbereich Medienwissenschaft und Medienkultur) der Universität Leipzig. Promotion an der Universität Leipzig mit einer kultur- und medienwissenschaftlichen Arbeit über die Repräsentation von „Heimat“ im DDR-Fernsehen. Außerdem: Projektleiterin der Oral-History-Fachgruppe „Zeitzeugen des Rundfunks“ im Studienkreis Rundfunk und Geschichte e. V. (gefördert durch die Landes-Medienanstalten Berlin-Brandenburg und Nordrhein-Westfalen), stellv. Vorsitzende des Studienkreises Rundfunk und Geschichte e. V. und Vorstand des Zentrums für Wissenschaft und Forschung | Medien e.V. und Mit-Herausgeberin von „neoscript“. Umfangreiche Publikations-, Vortrags- und Lehrtätigkeit (Ostfalia Hochschule Salzgitter, Universität Erfurt, Fernsehakademie Mitteldeutschland, Leipzig).

Besondere Schwerpunkte von Forschungen, Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen bilden interdisziplinäre kulturwissenschaftliche und historische Ansätze, Medienpolitik und -geschichte, Film- und Fernsehanalyse, Filmästhetik und -dramaturgie sowie Neue Medien.

Ausgewählte Titel:

  • „Die Heimat hat sich schön gemacht…“ Stereotypen sozialistischer Heimat in Reportagen des DDR-Fernsehens, Marburg: Büchner, 2019. (im Druck)
  • Lokalfernsehen als audiovisuelles Erbe. Pilotprojekt zur digitalen Sicherung und Erschließung der Bestände in Sachsen. In: Filmverband Sachsen e.V., Auslöser, 14. Dezember 2018. online: https://www.filmverband-sachsen.de/lokalfernsehen-als-audiovisuelles-erbe/.
  • Hercule Poirot trifft Miss Marple. Agatha Christie intermedial. (Hrsg. zs. mit Sebastian Stoppe, Susanne Vollberg) Darmstadt: Büchner, 2016.
  • „Grün ist die Heide“ und „Glut unter der Asche“. In: Heizmann, Jürgen (Hrsg.): Filmgenres: Heimatfilm international. Stuttgart: Reclam, 2016, S. 40-54.
  • Ein unmögliches Genre? Heimatfilm in der DDR. In: Blachut, Bastian / Klages, Imme / Kuhn, Sebastian (Hrsg.): Reflexionen des beschädigten Lebens? Nachkriegskino in Deutschland zwischen 1945 und 1962. München: Edition text + kritik, 2015, S. 187-204.
  • Von der Flimmerkiste zum IP-TV? Umbrüche und Zukunftsperspektiven des Mediums Fernsehen. (Hrsg. zs. mit Florian Mundhenke) München: Meidenbauer, 2012.
  • Medienorte – Mise-en-scènes in alten und neuen Medien. (Hrsg. zs. mit Markus Schubert, Sebastian Stoppe) München: Meidenbauer, 2011.
  • Co-Autorin von Deutsches Fernsehen Ost. Eine Programmgeschichte des DDR-Fernsehens (Hrsg. Steinmetz/Viehoff). Berlin/Potsdam: vbb, 2008.
  • Propagandist und Heimatfilmer. Die Dokumentarfilme des Karl-Eduard von Schnitzler. (Autorin zs. mit Tilo Prase) Leipziger Universitätsverlag, 2003.

Gegenwärtige Forschungsschwerpunkte sind gesellschaftliche und politische Dimensionen des Heimatbegriffs, die Bilder der Transformation von der DDR zum vereinigten Deutschland im sächsischen Lokalfernsehen der Nachwendezeit sowie Journalismuskompetenz und Vertrauensforschung.